Feedback von Teilnehmerinnen und Teilnehmern

„Seit Herbst vergangenen Jahres bin ich bei Kattrin Luchs im Malort und bringe Farbe aufs Papier. Ich bin inzwischen im dritten Kurs und freue mich auf jeden einzelnen Termin! Außerdem ist es ist spannend zu sehen, was im Lauf der Zeit passiert ist, was sich verändert hat. Und welche Ideen man auch für das „ganz normale“ Leben bekommen kann.

Ich kann (inzwischen) genießen, einfach anzufangen und dann zu sehen, was daraus werden kann. Ich muss also gar nicht vorher alles exakt planen und schon ganz genau wissen, was passiert. Ich darf improvisieren! Das Bild muss nicht „schön“ sein. Es ist wichtiger, dass mir das Malen selbst Freude macht, das Ergebnis ist eben so wie es eben ist. Ich könnte es sogar später wegwerfen! Die Zeit ist dann trotzdem „gut“ genutzt.

Maltechnik zu beherrschen ist nicht wichtig. Ich male und lerne währenddessen wie es geht. „Learning by doing!“ sind also tatsächlich auch Möglichkeiten etwas zu tun! Wenn auch manchmal eine frustrierende: Au weia, DAS passiert also! J – Und bei anderen abgucken geht natürlich auch!

Improvisieren dürfen, nicht gleich perfekt sein zu müssen und einfach ausprobieren können. Sich darauf einzulassen ist am Anfang gar nicht so einfach gewesen. Aber im Malort geht das alles in einer ganz eigenen, schönen Atmosphäre.  Ein riesiges DANKE an dich Kattrin, dass du das möglich machst! Ich bleibe dabei!“ (Claudia Scheidemann)


M: alort Marburg

A: ngenehme Atmosphäre

L: ädt zum Malspielen ein

O: hne Vorgaben und Zwang

R: uhe und Entspannung

T: olle Idee

(Ulrike Karges)


„Jenseits von können und nicht können – ein Ort zum ausprobieren und sich von der eigenen Kreativität überraschen zu lassen… nicht bewerten und nicht bewertet werden – in Farben baden und sich hingeben dem Prozess des entstehen wollens… die Zeit vergessen und sich im Moment verlieren und wiederfinden

All das ist der Malort für mich! Ganz herzlichen Dank für ALLES!!! (Anke Behmenburg)


„Beim Ausdrucksmalen interessieren mich die inneren Prozesse. Das gemalte Bild ist nur ein Nebenprodukt, kein Ergebnis.

Gedanken steigen auf. Gefühle, (z.B. innere Weite, Befreiung aber manchmal eben auch Frust und Resignation), die ich aus anderen Lebenssituationen wiedererkenne. Etwas scheint sich beim Malen, sogar beim Gebrauch unterschiedlicher Maltechniken innerlich in einer bestimmten Art zu wiederholen, zu spiegeln.

Vor allem über z.B. den Frust hinaus zu malen, einfach weiter zu malen, eine andere Technik zu versuchen bringt Erstaunliches zum Vorschein – auf dem Papier, wie im Herzen.

Das zu beobachten finde ich spannend und ermutigt mich, neues auszuprobieren.“ (Mirelle Sinzig)


Feedback zum Volkshochschul-Kurs „Ausdrucksmalen“ im Winter 2013:

„Eine wichtige Erkenntnis habe ich aus dem Ausdrucksmalen mitgenommen: ich male nicht für jemanden, sondern für mich. Der Prozess des Bildermalens ist entscheidend, nicht das Ergebnis.“

„Die Bilder werden nicht gewertet, ich werde nicht bewertet, wie meine Bilder geworden sind. Meine Bilder stehen für sich, es gibt kein Gestern und kein Morgen. Nur das Hier und Jetzt. Das finde ich sehr entlastend.“

„Ganz besonders toll fand ich, dass die Bilder so groß waren (Maße 100 x 70 cm), ich konnte aus dem vollen Schöpfen. Zu Hause nehme ich mir nicht den Raum zu malen, hier im Atelier habe ich Zeit und es gibt keine Ablenkung, ich kann mich ausschließlich auf das Malen konzentrieren.“

„Die Stille im Raum und die Stille in der Gemeinschaft ist einfach wunderbar. Ich fühlte mich getragen durch die Anderen, war aber gleichzeitig ganz bei mir.“

„Ausdrucksmalen:
• in netter Gruppe und doch ganz bei sich
• mit kraftvollen Farben auf wunderbarem Papier
• die Seele baumeln lassen…
–  sehr zu empfehlen!“


Feedback zum Ausdrucksmal-Samstag

„Zunächst war es für mich etwas schwierig, mich von meiner ‘normalen’ Malroutine zu entfernen. Aber mit der dezenten Unterstützung von Kattrin Luchs entdeckte ich bisher für mich verborgene Malabläufe und Malutensilien, die mich gefangen nahmen. In diesem Rahmen des Malortes kam ich mir zunächst vor wie ein blutiger Anfänger, konnte aber schnell die ‘neue’ Art des Malens für mich gewinnen. Das machte Appetit auf mehr.“ (Harald Vollmar)


„Für ein paar Stunden den Alltag vergessen und einfach nur malen. Niemand stellt Ansprüche, jeder ist mit sich und seinem Bild beschäftigt. Kattrin hat mich zurückhaltend und wertschätzend begleitet, war da bei Unsicherheiten und hat geholfen ‘dran zu bleiben’. Mir hat es gut getan, eine kleine Erholungsreise, eine kleine Insel mitten in der Stadt. Ich komme wieder.“ (Katrin Vollmar)


„Etwas Unbewusstes sichtbar zu machen hätten wir als alleinerziehende Mutter und Tochter während der Pubertät in unserer konfliktreichen Zeit gebraucht: weiße Wand als Reibungsfläche. Wie wird sie nun aussehen – unser neues Miteinander? Keine Ahnung. Wird noch gemalt. Aber die ersten Pinselstriche sind sehr, sehr vielversprechend. Danke Malort, dass Du diese sichtbar gemacht hast.“ (Olga Zimmermann)